Streik hin oder her, sowas geht zu weit!

Stuttgart: Streikaktionen verschärft – Polizei greift ein – Nachrichten | SWR.de

Bei den winterlichen Verhältnissen müssen nach Angaben der Stadt Straßen der Kategorie A und B gestreut oder geräumt werden. Dazu standen 13 Fahrzeuge bereit. Ver.di habe verhindert, dass in den acht Betriebshöfen Salz aufgeladen werden konnte. Da „Gefahr im Verzug“ gewesen sei, habe man die Polizei zu Hilfe gerufen, um die Zu- und Ausfahrt bei den Betriebshöfen zu ermöglichen.

(Quelle: SWR)

Ich glaube, der netten Gewerkschaft Ver.di ist nicht ganz klar, wo den Streikaktionen Grenzen gesetzt sind. Den Winter(not)dienst bei Wetterverhältnissen, wie sie heute morgen in Stuttgart herrschten, am Arbeiten zu hindern, ist eine Frechheit.

Aber es scheint ja nicht genug zu sein, dass Stuttgart gerade im Dreck versinkt, nein, da muss man dann auch noch schwere Unfälle provozieren, bei denen evtl. Menschen verletzt werden oder gar ums Leben kommen könnten.

Aber wie ist es heutzutage? Denken ist Glückssache! Wenn es nach mir ginge, hätte Ver.di nicht nur die Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen, sondern auch jeden einzelnen, wenn auch noch so winzigen Blechschaden, der heute egal auf welche Art und Weise entstanden ist.

Es wird Zeit, dass Ver.di ordentlich in die Schranken gewiesen wird. Meiner Ansicht nach war der Vorschlag der Arbeitgeberverbände, eine Altersgestaffelte Arbeitszeit einzuführen durchaus tragbar. Ver.di dagegen forderte max. 38,8 Wochenstunden für alle Beschäftigten. Die Verhandlungen am Mittwoch sind geplatzt, ein Ende des Streiks ist nicht in Sicht, stattdessen wird er noch weiter ausgeweitet.
Vielleicht sollte man den öffentlichen Dienst doch weitgehend privatisieren, dann würden sich gewisse Leute nämlich umsehen: in der freien Wirtschaft sind Arbeitszeiten > 38,5 Wochenstunden keine Seltenheit.

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